Wappen der Stadt Bockenem

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Inhalt

Informationen zum htp Breitband-Ausbau

Zurzeit erfolgt die technische Qualitätsprüfung und Systemeinrichtung. Der voraussichtliche Fertigstellungstermin ist mit August/September benannt.

Sobald der Umbau abgeschlossen ist, erhalten alle, die sich an der Interessensbekundung beteiligt haben, eine Nachricht per E-Mail oder Brief. Zusätzlich informiert htp auf deren Facebook-Seite und das Infomobil wird vor Ort noch einmal Fragen beantworten.

Alle mit htp abgeschlossenen Verträge bzw. Aufträge liegen in Papierform vor. Die digitale Einbindung und Zuordnung kann erst erfolgen, wenn die Anbindung der Telekom-Leitungen mit den htp-Leitungen erfolgt ist.  

Die bei htp eingegangenen Aufträge können erst nach Abschluss der Arbeiten bearbeitet werden und dann kann dem Kunden auch erst der definitive Umschalttermin mitgeteilt werden.

Soforthilfe für vom Hochwasser geschädigte Privathaushalte

Das Land Niedersachen wird am 11. August 2017 den Teil I - Soforthilfe - der Richtlinie zur Gewährung von Hilfen für vom Hochwasser im Juli/August 2017 geschädigte Privathaushalte in Niedersachsen bekannt machen.  

Ziel der Richtlinie ist es, für die von den Hochwasserereignissen in Niedersachsen betroffenen Menschen eine schnelle und unbürokratische Hilfe zu gewähren.  

Inhaltlich regelt die Richtlinie die Zuwendungen für Schäden die durch das Hochwasser in Privathaushalten in der Zeit vom 24.07.2017 bis zum 04.08.2017 entstanden sind.  

Für die Privathaushalte sind freiwillige finanzielle Leistungen (sogenannte Billigkeitsleistungen) in Form von Soforthilfen vorgesehen.  
Die Soforthilfe soll akute Notlagen bei der Unterkunft oder der Wiederbeschaffung von Hausrat finanziell überbrücken. Bei einem Mindestschaden von 5.000 Euro können Privathaushalte unbürokratische Hilfe erhalten. Pro erwachsene Person können 500 Euro beantragt werden, pro Kind 250 Euro, maximal 2.500 Euro pro Haushalt. Bei ganz besonderen sozialen Notlagen ist unter strengen Voraussetzungen auch eine höhere Leistung möglich.  

Nach der maßgeblichen Richtlinie ist der Landkreis Hildesheim für die Betroffenen des Kreisgebietes (ohne Stadt Hildesheim) als BewilligungssteIle zuständig.  

Weitergehende Informationen zu Zweck und Umfang, Antragsvoraussetzungen und Bewilligungsverfahren sowie der entsprechende Antragsvordruck und Kontaktdaten werden im Laufe des morgigen Tages (Freitag, den 11.08.2017) auf der Homepage des Landkreises Hildesheim unter www.landkreishildesheim.de/hochwassersoforthilfe
und unter
www.hochwasser.niedersachsen.de zu finden sein.  

Die Antragsformulare mit den schriftlichen Informationen sind selbstverständlich auch im Kreishaus (Zimmer E2/267) und im Rathaus erhältlich.  

Darüber hinaus können die Betroffenen ab Montag, den 14.08.2017 in Fragen der Hochwasser-Soforthilfe unter 05121/309-2055 telefonische Auskünfte erhalten. Anfragen per Email können unter hochwassersoforthilfe@remove-this.landkreishildesheim.de gestellt werden.  

Die Anträge auf Gewährung von Hilfen können ab Montag, den 14.08.2017 beim Landkreis Hildesheim eingereicht werden.

Hochwasser Juli 2017 - Einfach mal Danke sagen

An den Teichhöfen
An der Hochbrücke
Stadtpark
Hindenburgstraße
Werder/Schlewecke
Bockenem
An der Hochbrücke

Das Rekordhochwasser hat in der Region Hildesheim erbarmungslos zugeschlagen. In vielen Städten und Gemeinden haben die Wassermassen enorme Schäden verursacht. Im Ambergau haben die nicht endend wollenden Regefälle zu einem extremen Anstieg der Nette, der Beffer und des Bornumer und Ortshäuser Baches geführt.

Der Pegelstand der Nette in Rhüden erreichte am 26. Juli gegen Mittag den historischen Höchststand von 391 cm, 25 cm über den bislang höchsten Wasserstand im Jahre 2007. Die Nette hat sonst einen mittleren Wasserstand von 128 cm. Auch die anderen Gewässer konnten die Wassermassen nicht aufnehmen, traten über die Ufer und verursachten erhebliche Schäden. Große Flächen der Stadt Bockenem wurden überschwemmt und es mussten unzählige Straßen gesperrt werden.

Viele Ortschaften waren betroffen. Einsatz- und Schadensschwerpunkte war die Beffer in Volkersheim, der Bornumer Bach in der Ortslage Bornum, der Ortshäuser Bach in Bockenem im Stadtpark und im Südwall und die Nette mit Überschwemmungen in Bornum, Königsdahlum und Bockenem. Werder ist mit viel Glück an dem Hochwasser vorbeigekommen. Viel höher darf die Nette allerdings nicht mehr steigen.

Mit Beginn der Hochwasserlage wurde ein Krisenstab eingerichtet, um alle Einsätze zu planen und zu koordinieren. Alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bockenem waren im pausenlosen Einsatz um gegen das Hochwasser anzukämpfen. Einzelne Häuser wurden mit Sandsäcken geschützt, mit Sandsackbarrieren sollten ganze Bereiche gesichert werden und die Pumpen liefen auf Hochtouren. Unsere Feuerwehr unterstützte dazu noch andere Städte und Gemeinden und leistete so in Alfeld, Bad Salzdetfurth, Hildesheim und Holle Hochwasserhilfe.

Es waren mehr als 200 Kameraden/-innen der Feuerwehr im Dauereinsatz. Dazu insgesamt über 50 freiwillige Helfer, die Sandsäcke füllten, Verpflegung bereitstellten oder sonst tatkräftig angepackt haben. Ich möchte nicht die Landwirte vergessen, die unsere Einsatzkräfte mit ihren schweren Maschinen unterstützt haben.

Wir haben versucht, die uns vorliegenden Informationen über das Hochwasser schnell über Facebook und über die Homepage der Stadt weiter zu geben. Aktuelle Meldungen gab es auch über das Programm BIWAPP für Smartphones.

Ich bedanke mich auch im Namen unseres Stadtbrandmeisters Alfred Schneider voller Respekt bei den Kameradinnen und Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehr. Sie haben durch Ihren selbstlosen Einsatz für die vom Hochwasser betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürger einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wichtig die Feuerwehr für die Stadt Bockenem ist. Wir bedanken uns auch bei allen freiwilligen Helfern aus Bockenem, die nicht lange gefragt, sondern einfach geholfen haben. Nicht vergessen möchten wir die Mitarbeiter des Bauhofes, der Kläranlage und der Verwaltung.   

Danke.    

 

Rainer Block

Bürgermeister         

Kostenlose Solar-Checks für Hauseigentümer

Die Sonne aufs Dach setzen – Klimaschutzagentur lädt ein zum Solar-Check

Ein kostenfreies Angebot für Hauseigentümer in den Landkreisen Hildesheim und Peine  

Wer kann mitmachen:
Alle Eigentümer von Ein- und Zwei- oder Mehrfamilienhäusern. Denn im Landkreis Hildesheim eignen sich 44 Prozent und im Landkreis Peine 1.571 Hektar aller Dachflächen für Solar-Anlagen. Deshalb prüfen Sie jetzt, ob auch Sie durch Solar-Wärme oder Solar-Strom richtig gut und umweltgerecht Kosten sparen können.  

Wie:
Ihre Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine hilft Ihnen beim Solar-Check. Die Energieexperten der gemeinnützigen Klimaschutzagentur beraten Sie kostenlos und unabhängig von Firmeninteressen – es sind praxiserprobte Fachleute, zum Beispiel Architekten oder Bauingenieure. Bei einem Hausbesuch wird geprüft, wie Warmwasserbereitung, Heizung oder auch Stromerzeugung in Ihrem Haus mit Solar-Energie umgesetzt werden kann.  

Wann genau:
Das Beratungsangebot Solar-Check gibt es vom 01. August bis 31. Oktober 2017.  

Anmeldung und Termin vereinbaren:
05121 309 2777 Wir sollen Sie zurückrufen? Dann senden Sie uns bitte eine E-Mail mit Rufnummer und Rückrufzeit an info@ksa-hildesheim-peine.de. Ebenso  besteht die Möglichkeit sich online unter http://ksa-hildesheim-peine.de/solar-check-2017  für einen Solar-Check anzumelden.  

Was prüft der Energieberater:
Dachtyp, Dachschräge und baulicher Zustand, Ausrichtung zur Sonne bzw. Beeinträchtigung durch Schatten (Verschattungsgrad); den vorhandenen Heizungstyp, Ihren individuellen Strom- und Wärmebedarf, Anschlussmöglichkeiten für Wasser und Strom. Wir geben Ihnen kompetente Antworten, ob und wie Ihr Haus für die Nutzung von Solar-Energie geeignet ist.

Zeitdauer:
Der Solar-Check dauert eine Stunde und kostet Sie nichts (die Kosten übernimmt die Klimaschutzagentur gemeinsam mit Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen). Neben dem Prüf-Ergebnis erhalten Sie Infos und Tipps zu Fördermitteln sowie eine Mappe mit ausführlichen Informationen zum Thema Solar-Energienutzung.  

Warum:
Klimaschutz geht uns alle an und wird von jedem Einzelnen erwartet. Die Sonne ist der größte und preiswerteste Energielieferant. Durch die Nutzung von Solarenergie kann man nicht nur Heiz- und Stromkosten senken, sondern auch ein großes Stück Unabhängigkeit von den großen Energie- und Rohstofflieferanten gewinnen. Private Solaranlagen rechnen sich heute so gut wie nie zuvor. Solarstrom aus kleineren Photovoltaikanlagen wird gesetzlich gesichert vergütet. Besonders profitabel sind jene Anlagen, von denen ein hoher Stromanteil selbst verbraucht wird. Dieser ist deutlich billiger als der vom Versorger. Derzeit sind Photovoltaikanlagen besonders günstig. Auch bei Solarwärme-Anlagen ist es leichter geworden, da die staatlichen Zuschüsse aufgestockt worden sind. Die meisten Solarthermie-Anlagen amortisieren sich bereits nach zehn Jahren. Brennstoffkosten fallen für Solarwärme nicht an. Man kann mit einer Lebensdauer von über 25 Jahren rechnen.  

Was haben Sie davon:
Solarenergie ist unerschöpflich, sie muss nicht von Lieferanten gekauft werden, denn die Sonne ist für alle da – kostenlos. Sie werden unabhängiger von Öl-, Gas- und Strompreisen.Ihre Immobilie gewinnt an Wert, lässt sich besser vermieten und letztlich – wenn Sie es wollen – auch verkaufen. Das ist so wie beim stromsparenden Kühlschrank der Klasse A+++ oder beim Auto mit den geringsten Emissionen.Sie erfüllen konsequent den eingeforderten Klimaschutz. Deshalb unterstützt Sie die Klimaschutzagentur. Die Sonne stellt keine Rechnung – machen Sie mit!    

Weitere Informationen: http://ksa-hildesheim-peine.de/solar-check-2017/

380 KV-Leitung Wahle Mecklar

Die TenneT TSO GmbH plant als verantwortlicher Übertragungsnetzbetreiber den Neubau der 380-kV-Höchstspannungsleitung von Wahle nach Mecklar. Die geplante Höchstspannungsleitung wird die Netzknotenpunkte Wahle in Niedersachsen und Mecklar in der Gemeinde Ludwigsau in Nordhessen miteinander verbinden. Die rund 230 Kilometer lange Verbindung erhöht die Übertragungskapazität für Windenergie in der Nord- Süd-Achse und wird in Zukunft die Versorgungssicherheit und Netzstabilität in Niedersachsen und Nordhessen gewährleisten.

Die Geländebegehungen und Kartierungsarbeiten sollen bis Dezember 2018 andauern.

Mehr Informationen hier

Mikrozensuserhebung in Bockenem

In folgenden Straßen wird die Mikrozensuserhebung in Bockenem durchgeführt:

 

StraßeStadtteilZeitraum
Professor-Martini-StraßeBockenem1. Hälfte April
UlmenwegBockenem2. Hälfte April
Obere WelleStöry2. Hälfte Februar
UlmenwegBockenem1. Hälfte Juli
Am RottebachHary2. Hälfte März
WelfenwegNette1. Hälfte November

Weitergehende Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Landesamtes für Statistik

Erweitertes Serviceangebot der Stadt Bockenem

Adressänderungen und Abmeldungen im Kfz-Zulassungsbereich

Ab dem 11. Juli 2016 erweitert die Stadt Bockenem in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Hildesheim ihr Serviceangebot. Adressänderungen und Außerbetriebssetzungen von Fahrzeugen werden ab Montag im Bürgerbüro möglich sein. „Wer sich nach einem Wohnortwechsel hier bei der Stadt ummeldet“ so Bürgermeister Rainer Block, „braucht dann nicht mehr extra zur Zulassungsstelle nach Hildesheim oder Alfeld fahren. Die Änderung kann gleich hier vorgenommen und ein neuer Fahrzeugschein mitgenommen werden.“


Ursprünglich war geplant, zum 1. April letzten Jahres eine Außenstelle der Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamtes in Bockenem zu eröffnen. Dieser Termin musste aus verschiedenen Gründen mehrmals verschoben werden. Fahrzeuge können in Bockenem jedoch nicht angemeldet werden. „Wir wollen endlich beginnen und unseren Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Service anbieten„ betont Rainer Block. „Mit dem Service Adressänderung und Abmeldungen beginnen wir und sammeln Erfahrungen. Dann sehen wir weiter.“ Der zusätzliche Service wird zu den allgemeinen Öffnungszeiten im Rathaus angeboten.

Neuer Stadtführer für Bockenem

Titelseite des neuen Stadtführers

Bockenem.  Bürgermeister Rainer Block und der Leiter des städtischen Marketings Holger Pieper äußern sich zufrieden. Nach längerer Zeit gibt es nämlich wieder einen Stadtführer in schriftlicher Form, mit dem Bockenem nach außen werben kann. Die 36-seitige Broschüre im Format DIN A5 informiert mit knappen Texten und mit vielen Farbaufnahmen in anschaulicher Art und Weise über die Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Sie ist nicht nur für fremde Besucher gedacht, sondern auch für die Bockenemer Bürger, die sich auf einem Sonntagsspaziergang allein oder mit Gästen wieder einmal mit den Aushängeschildern der Stadt vertraut machen wollen.
Unter dem Titel „Stadtführer Fachwerkstadt Bockenem im Ambergau“ beginnt das kleine Werk mit einer Doppelseite zu den ältesten Stadtansichten, an die sich eine weitere Doppelseite mit einer Übersicht zur Gegenwart anschließt. Darauf folgt der Teil mit den Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Ihm liegt ein Rundgang mit neun Stationen zugrunde, der zuvor mit einer Karte vorgestellt wird. Diese neun Stationen umfassen das Museum, den Buchholzmarkt, die St. Pankratiuskirche, den Papenberg mit der Superintendentur, den Winkel, den Rodentau, die untere Königstraße, die Judenstraße und das Lappenbergebiet mit dem Junkernhof.
Nach diesem Teil der historischen Altstadt folgen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der dörflichen Ortschaften, auf einer weiteren Doppelseite danach beispielhaft vier Gotteshäuser.
Den Schlussteil macht eine kurzgefasste Stadtgeschichte aus.
Der Autor dieser Broschüre ist Manfred Klaube, welcher auch für die Gesamtkonzeption verantwortlich zeichnet und 1973 den damals ersten Stadtführer veröffentlichte. Als Herausgeber fungiert die Stadt Bockenem. Die gestalterischen Arbeiten führte Dieter Rüdiger aus, und die Fotoaufnahmen entstammen dem Stadtarchiv. Den Druck besorgte die Bockenemer Firma Rauer-digital.
Für eine Schutzgebühr von 2,50 Euro kann der Stadtführer ab sofort im Bürgerbüro des Rathauses erworben werden.

Neues Bundesmeldegesetz tritt am 01.11.2015 in Kraft

Am 01.11.2015 tritt das Bundesmeldegesetz in Kraft. Hierdurch ergeben sich auch neue Verpflichtungen für die Wohnungsgeber sowie Änderungen bei der Anmeldung bei der Meldebehörde

Meldepflicht bei An- und Abmeldung einer Wohnung:

  • Es bleibt bei der allgemeinen Meldepflicht:
    Wer eine Wohnung bezieht, muss sich bei der Meldebehörde des neuen Wohnortes anmelden.
  • Neu: Die Frist zur Anmeldung wird von einer auf zwei Wochen nach Einzug verlängert.
  • Die Abmeldung einer Wohnung ist wie bisher nur bei Wegzug in das Ausland erforderlich.
  • Neu: Gesetzlich ist hier vorgesehen, sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Auszug bei der Meldebehörde abzumelden. Zudem ist die Abmeldung auch frühestens eine Woche vor Auszug möglich.
  • Neu: Aufgrund von anstehenden Wahlen besteht die Möglichkeit, der Gemeinde die Wegzugsanschrift auch bei Änderungen der Anschrift im Ausland der Meldebehörde mitzuteilen.

  • Neu: Die Abmeldung einer Nebenwohnung erfolgt künftig nur noch bei der Meldebehörde, bei der die Hauptwohnung gemeldet ist.

  • Neu: Wer in Deutschland aktuell bei einer Meldebehörde gemeldet ist  und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine weitere Wohnung bezieht, muss sich für diese  weitere Wohnung weder an- noch abmelden. Die Anmeldung muss künftig für diese weitere Wohnung erst nach Ablauf von sechs Monaten erfolgen.

  • Neu: Für Personen, die sonst im Ausland wohnen und im Inland nicht gemeldet sind, besteht eine Anmeldepflicht erst nach dem Ablauf von drei Monaten.
    Bitte beachten Sie, dass sich Bürgerinnen und Bürger, solange sie in Deutschland aktuell bei einer Meldebehörde gemeldet sind, nicht anmelden müssen, wenn sie in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder sonstigen Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger oder behinderter Menschen oder der Heimerziehung  dienen, aufgenommen werden oder dort einziehen.
  • Neu: Die Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers
  • Bei Anmeldung sowie beim Auszug aus einer Nebenwohnung und beim Wegzug in das Ausland muss die meldepflichtige Person eine Erklärung des Wohnungsgebers über den erfolgten Einzug vorlegen.


>>Wohnungsgeberbestätigung zum download

Damit sollen künftig sogenannte Scheinanmeldungen wirksamer verhindert werden. Wohnungsgeber müssen den Mieterinnen und Mietern den Ein- oder Auszug schriftlich bestätigen. Diese Wohnungsgeberbescheinigung ist der Meldebehörde bei der Anmeldung vorzulegen.
Allein die Vorlage des Mietvertrages reicht hierfür nicht aus.
Somit muss ab dem 01.11.2015 der Wohnungsgeber der meldepflichtigen Person die Wohnungsgeberbestätigung innerhalb von zwei Wochen nach dem erfolgten Einzug aushändigen oder elektronisch der Meldebehörde übersenden, damit dieser seiner gesetzlichen Verpflichtung nachkommen kann. Sollte die meldepflichtige Person  in ein Eigenheim ziehen, so ist in diesen Fällen im Bürgerbüro beim Anmeldevorgang eine Selbsterklärung abzugeben. Der Wohnungsgeber muss nicht immer der Hauseigentümer sein. Bei Kindern über 18. Jahren sind die Wohnungsgeber die Eltern, wenn diese gemeinsam eine Wohnung beziehen. Bei Untervermietung ist der Hauptmieter der Wohnungsgeber.  

Informationen des Bundesministerium des Innern zum Bundesmeldegesetz


Auskünfte aus dem Melderegister

  • Neu: Sperrvermerk
    Für Personen, die
    1. in Einrichtungen zum Schutz häuslicher Gewalt,

    2. in Einrichtungen zur Behandlung von Suchterkrankungen,

    3. in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder sonstigen Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger oder behinderter Menschen, oder der Heimerziehung dienen,

    4. in einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber oder sonstige ausländische Flüchtlinge oder

    5. in einer Justizvollzugsanstalt

    wohnen, wird künftig automatisch ein sogenannter bedingter Sperrvermerk im Melderegister eingetragen.
    Bei nicht behördlichen Melderegisteranfragen muss die Meldebehörde dann in diesen Fällen vor einer Auskunftserteilung die Betroffenen anhören und darf keine Auskunft erteilen, wenn durch diese schutzwürdigen Interessen von Betroffenen beeinträchtigt würden. Die Sperrvermerke gelten lediglich für den gemeldeten Zeitraum in einer der schutzwürdigen Einrichtungen und erlöschen mit Auszug aus deren Anschrift. Die in einer der o.g. Einrichtungen gemeldeten Personen können der Eintragung dieses Sperrvermerks widersprechen.
  • Neu: Bei Melderegisteranfragen für gewerbliche Zwecke (z.B. Forderungsmanagement) muss künftig der gewerbliche Zweck immer angegeben werden.

    Die erlangten Daten dürfen nur für den angegebenen Zweck verwendet werden und dürfen vom Datenempfänger nicht wiederverwendet werden (Verbot des Datenpooling).
    Eine strikte Zweckbindung besteht auch für erweiterte Melderegisterauskünfte, für Gruppenauskünfte und für Daten, die trotz bestehender Auskunftssperre nach besonderer Begründung und Bewertung (Anhörung) erteilt worden sind. Wenn der jeweils verfolgte Zweck erfüllt ist, muss der Datenempfänger die Daten löschen.
  • Neu: Auskünfte aus dem Melderegister an Private zum Zwecke der Werbung und/oder des Adresshandels sind künftig nur noch dann zulässig, wenn die/der Betroffene vorher in die Übermittlung der Meldedaten für diese Zwecke ausdrücklich eingewilligt hat. Diese Einwilligung muss bei der Melderegisteranfrage vorgelegt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bei der Meldebehörde eine Erklärung darüber abzugeben, dass die eigenen Daten zum Zwecke der Werbung und/oder des Adresshandels an Private herausgegeben werden dürfen. Diese Einwilligung bleibt bis zu ihrem Widerruf bestehen und muss nach einem Umzug nicht erneut abgegeben werden. Wurde keine Einwilligung erklärt, darf die Meldebehörde die Meldedaten nicht zu diesem Zwecke herausgeben. Daher ist ein Antrag auf Übermittlungssperre nicht erforderlich.

Ambergauradweg

Logo des Ambergauradweges

(Bockenem) Mit einem neuen touristischen Angebot werben die Städte Seesen, Bockenem und Holle zukünftig gemeinsam.
Auf 32 Kilometern können Radfahrer jetzt den einheitlich ausgeschilderten „Ambergau Radweg“ erfahren. Der neue Radweg zwischen Seesen und Derneburg schließt die Lücke zwischen dem Fernradweg R 1 und dem „Innerste Radweg“ und stellt damit eine hervorragende Ergänzung des touristischen Radverkehrsangebots der Region dar.
In einer Projektzeit von nur gut einem Jahr wurden die Voraussetzungen für einen einheitlich ausgeschilderten Radweg geschaffen. Durch die idyllische Landschaft des Ambergaus führt der Radweg von Seesen aus über Rhüden, Bornum, Bockenem, Henneckenrode nach Holle und endet in Derneburg. 32 Kilometer „genussradeln“ sind garantiert.
Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel für unbürokratische interkommunale Zusammenarbeit, auch über Kreisgrenzen hinweg. Der neue Radweg wird nicht nur mit einem Flyer beworben. Aktuelle Informationen gibt es auf der eigenen Internetseite unter www.ambergau-radweg.de. Dort findet man neben der Streckenbeschreibung und GPS-Daten auch aktuelle Informationen zu Veranstaltungen entlang des Radweges.

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