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Mikrozensuserhebung in Bockenem

In folgenden Straßen wird die Mikrozensuserhebung in Bockenem durchgeführt:

 

StraßeStadtteilZeitraum
Professor-Martini-StraßeBockenem1. Hälfte April
UlmenwegBockenem2. Hälfte April
Obere WelleStöry2. Hälfte Februar
UlmenwegBockenem1. Hälfte Juli
Am RottebachHary2. Hälfte März
WelfenwegNette1. Hälfte November

Weitergehende Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Landesamtes für Statistik

Erweitertes Serviceangebot der Stadt Bockenem

Adressänderungen und Abmeldungen im Kfz-Zulassungsbereich

Ab dem 11. Juli 2016 erweitert die Stadt Bockenem in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Hildesheim ihr Serviceangebot. Adressänderungen und Außerbetriebssetzungen von Fahrzeugen werden ab Montag im Bürgerbüro möglich sein. „Wer sich nach einem Wohnortwechsel hier bei der Stadt ummeldet“ so Bürgermeister Rainer Block, „braucht dann nicht mehr extra zur Zulassungsstelle nach Hildesheim oder Alfeld fahren. Die Änderung kann gleich hier vorgenommen und ein neuer Fahrzeugschein mitgenommen werden.“


Ursprünglich war geplant, zum 1. April letzten Jahres eine Außenstelle der Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamtes in Bockenem zu eröffnen. Dieser Termin musste aus verschiedenen Gründen mehrmals verschoben werden. Fahrzeuge können in Bockenem jedoch nicht angemeldet werden. „Wir wollen endlich beginnen und unseren Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Service anbieten„ betont Rainer Block. „Mit dem Service Adressänderung und Abmeldungen beginnen wir und sammeln Erfahrungen. Dann sehen wir weiter.“ Der zusätzliche Service wird zu den allgemeinen Öffnungszeiten im Rathaus angeboten.

Neuer Stadtführer für Bockenem

Titelseite des neuen Stadtführers

Bockenem.  Bürgermeister Rainer Block und der Leiter des städtischen Marketings Holger Pieper äußern sich zufrieden. Nach längerer Zeit gibt es nämlich wieder einen Stadtführer in schriftlicher Form, mit dem Bockenem nach außen werben kann. Die 36-seitige Broschüre im Format DIN A5 informiert mit knappen Texten und mit vielen Farbaufnahmen in anschaulicher Art und Weise über die Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Sie ist nicht nur für fremde Besucher gedacht, sondern auch für die Bockenemer Bürger, die sich auf einem Sonntagsspaziergang allein oder mit Gästen wieder einmal mit den Aushängeschildern der Stadt vertraut machen wollen.
Unter dem Titel „Stadtführer Fachwerkstadt Bockenem im Ambergau“ beginnt das kleine Werk mit einer Doppelseite zu den ältesten Stadtansichten, an die sich eine weitere Doppelseite mit einer Übersicht zur Gegenwart anschließt. Darauf folgt der Teil mit den Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Ihm liegt ein Rundgang mit neun Stationen zugrunde, der zuvor mit einer Karte vorgestellt wird. Diese neun Stationen umfassen das Museum, den Buchholzmarkt, die St. Pankratiuskirche, den Papenberg mit der Superintendentur, den Winkel, den Rodentau, die untere Königstraße, die Judenstraße und das Lappenbergebiet mit dem Junkernhof.
Nach diesem Teil der historischen Altstadt folgen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der dörflichen Ortschaften, auf einer weiteren Doppelseite danach beispielhaft vier Gotteshäuser.
Den Schlussteil macht eine kurzgefasste Stadtgeschichte aus.
Der Autor dieser Broschüre ist Manfred Klaube, welcher auch für die Gesamtkonzeption verantwortlich zeichnet und 1973 den damals ersten Stadtführer veröffentlichte. Als Herausgeber fungiert die Stadt Bockenem. Die gestalterischen Arbeiten führte Dieter Rüdiger aus, und die Fotoaufnahmen entstammen dem Stadtarchiv. Den Druck besorgte die Bockenemer Firma Rauer-digital.
Für eine Schutzgebühr von 2,50 Euro kann der Stadtführer ab sofort im Bürgerbüro des Rathauses erworben werden.

Neues Bundesmeldegesetz tritt am 01.11.2015 in Kraft

Am 01.11.2015 tritt das Bundesmeldegesetz in Kraft. Hierdurch ergeben sich auch neue Verpflichtungen für die Wohnungsgeber sowie Änderungen bei der Anmeldung bei der Meldebehörde

Meldepflicht bei An- und Abmeldung einer Wohnung:

  • Es bleibt bei der allgemeinen Meldepflicht:
    Wer eine Wohnung bezieht, muss sich bei der Meldebehörde des neuen Wohnortes anmelden.
  • Neu: Die Frist zur Anmeldung wird von einer auf zwei Wochen nach Einzug verlängert.
  • Die Abmeldung einer Wohnung ist wie bisher nur bei Wegzug in das Ausland erforderlich.
  • Neu: Gesetzlich ist hier vorgesehen, sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Auszug bei der Meldebehörde abzumelden. Zudem ist die Abmeldung auch frühestens eine Woche vor Auszug möglich.
  • Neu: Aufgrund von anstehenden Wahlen besteht die Möglichkeit, der Gemeinde die Wegzugsanschrift auch bei Änderungen der Anschrift im Ausland der Meldebehörde mitzuteilen.

  • Neu: Die Abmeldung einer Nebenwohnung erfolgt künftig nur noch bei der Meldebehörde, bei der die Hauptwohnung gemeldet ist.

  • Neu: Wer in Deutschland aktuell bei einer Meldebehörde gemeldet ist  und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine weitere Wohnung bezieht, muss sich für diese  weitere Wohnung weder an- noch abmelden. Die Anmeldung muss künftig für diese weitere Wohnung erst nach Ablauf von sechs Monaten erfolgen.

  • Neu: Für Personen, die sonst im Ausland wohnen und im Inland nicht gemeldet sind, besteht eine Anmeldepflicht erst nach dem Ablauf von drei Monaten.
    Bitte beachten Sie, dass sich Bürgerinnen und Bürger, solange sie in Deutschland aktuell bei einer Meldebehörde gemeldet sind, nicht anmelden müssen, wenn sie in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder sonstigen Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger oder behinderter Menschen oder der Heimerziehung  dienen, aufgenommen werden oder dort einziehen.
  • Neu: Die Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers
  • Bei Anmeldung sowie beim Auszug aus einer Nebenwohnung und beim Wegzug in das Ausland muss die meldepflichtige Person eine Erklärung des Wohnungsgebers über den erfolgten Einzug vorlegen.


>>Wohnungsgeberbestätigung zum download

Damit sollen künftig sogenannte Scheinanmeldungen wirksamer verhindert werden. Wohnungsgeber müssen den Mieterinnen und Mietern den Ein- oder Auszug schriftlich bestätigen. Diese Wohnungsgeberbescheinigung ist der Meldebehörde bei der Anmeldung vorzulegen.
Allein die Vorlage des Mietvertrages reicht hierfür nicht aus.
Somit muss ab dem 01.11.2015 der Wohnungsgeber der meldepflichtigen Person die Wohnungsgeberbestätigung innerhalb von zwei Wochen nach dem erfolgten Einzug aushändigen oder elektronisch der Meldebehörde übersenden, damit dieser seiner gesetzlichen Verpflichtung nachkommen kann. Sollte die meldepflichtige Person  in ein Eigenheim ziehen, so ist in diesen Fällen im Bürgerbüro beim Anmeldevorgang eine Selbsterklärung abzugeben. Der Wohnungsgeber muss nicht immer der Hauseigentümer sein. Bei Kindern über 18. Jahren sind die Wohnungsgeber die Eltern, wenn diese gemeinsam eine Wohnung beziehen. Bei Untervermietung ist der Hauptmieter der Wohnungsgeber.  

Informationen des Bundesministerium des Innern zum Bundesmeldegesetz


Auskünfte aus dem Melderegister

  • Neu: Sperrvermerk
    Für Personen, die
    1. in Einrichtungen zum Schutz häuslicher Gewalt,

    2. in Einrichtungen zur Behandlung von Suchterkrankungen,

    3. in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder sonstigen Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger oder behinderter Menschen, oder der Heimerziehung dienen,

    4. in einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber oder sonstige ausländische Flüchtlinge oder

    5. in einer Justizvollzugsanstalt

    wohnen, wird künftig automatisch ein sogenannter bedingter Sperrvermerk im Melderegister eingetragen.
    Bei nicht behördlichen Melderegisteranfragen muss die Meldebehörde dann in diesen Fällen vor einer Auskunftserteilung die Betroffenen anhören und darf keine Auskunft erteilen, wenn durch diese schutzwürdigen Interessen von Betroffenen beeinträchtigt würden. Die Sperrvermerke gelten lediglich für den gemeldeten Zeitraum in einer der schutzwürdigen Einrichtungen und erlöschen mit Auszug aus deren Anschrift. Die in einer der o.g. Einrichtungen gemeldeten Personen können der Eintragung dieses Sperrvermerks widersprechen.
  • Neu: Bei Melderegisteranfragen für gewerbliche Zwecke (z.B. Forderungsmanagement) muss künftig der gewerbliche Zweck immer angegeben werden.

    Die erlangten Daten dürfen nur für den angegebenen Zweck verwendet werden und dürfen vom Datenempfänger nicht wiederverwendet werden (Verbot des Datenpooling).
    Eine strikte Zweckbindung besteht auch für erweiterte Melderegisterauskünfte, für Gruppenauskünfte und für Daten, die trotz bestehender Auskunftssperre nach besonderer Begründung und Bewertung (Anhörung) erteilt worden sind. Wenn der jeweils verfolgte Zweck erfüllt ist, muss der Datenempfänger die Daten löschen.
  • Neu: Auskünfte aus dem Melderegister an Private zum Zwecke der Werbung und/oder des Adresshandels sind künftig nur noch dann zulässig, wenn die/der Betroffene vorher in die Übermittlung der Meldedaten für diese Zwecke ausdrücklich eingewilligt hat. Diese Einwilligung muss bei der Melderegisteranfrage vorgelegt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bei der Meldebehörde eine Erklärung darüber abzugeben, dass die eigenen Daten zum Zwecke der Werbung und/oder des Adresshandels an Private herausgegeben werden dürfen. Diese Einwilligung bleibt bis zu ihrem Widerruf bestehen und muss nach einem Umzug nicht erneut abgegeben werden. Wurde keine Einwilligung erklärt, darf die Meldebehörde die Meldedaten nicht zu diesem Zwecke herausgeben. Daher ist ein Antrag auf Übermittlungssperre nicht erforderlich.

Ambergauradweg

Logo des Ambergauradweges

(Bockenem) Mit einem neuen touristischen Angebot werben die Städte Seesen, Bockenem und Holle zukünftig gemeinsam.
Auf 32 Kilometern können Radfahrer jetzt den einheitlich ausgeschilderten „Ambergau Radweg“ erfahren. Der neue Radweg zwischen Seesen und Derneburg schließt die Lücke zwischen dem Fernradweg R 1 und dem „Innerste Radweg“ und stellt damit eine hervorragende Ergänzung des touristischen Radverkehrsangebots der Region dar.
In einer Projektzeit von nur gut einem Jahr wurden die Voraussetzungen für einen einheitlich ausgeschilderten Radweg geschaffen. Durch die idyllische Landschaft des Ambergaus führt der Radweg von Seesen aus über Rhüden, Bornum, Bockenem, Henneckenrode nach Holle und endet in Derneburg. 32 Kilometer „genussradeln“ sind garantiert.
Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel für unbürokratische interkommunale Zusammenarbeit, auch über Kreisgrenzen hinweg. Der neue Radweg wird nicht nur mit einem Flyer beworben. Aktuelle Informationen gibt es auf der eigenen Internetseite unter www.ambergau-radweg.de. Dort findet man neben der Streckenbeschreibung und GPS-Daten auch aktuelle Informationen zu Veranstaltungen entlang des Radweges.

Kontextspalte